Die Vier-Fragen-Probe
Bei allem, was wir Rotarier denken, sagen oder tun, sollten wir uns fragen:
- Ist es wahr, bin ich aufrichtig?
- Ist es fair für alle Beteiligten?
- Wird es Freundschaft und guten Willen fördern?
- Wird es dem Wohl aller Beteiligten dienen?
Wie ist die Vier-Fragen-Probe entstanden?
Paul Harris und seine Freunde haben Freundschaft und Fairneß im geschäftlichen und persönlichen Leben von den Mitgliedern eines Rotary-Clubs gefordert. Diese so einfach formulierten Ziele für Rotary haben sich mit der Ausdehnung von Rotary International weiterentwickelt, doch sind die grundlegenden rotarischen Forderungen im wesentlichen gleichgeblieben:
- Freundschaft
- Fairneß
- Dienstbereitschaft
- Toleranz
Die Vier-Fragen-Probe ist Handlungsgrundlage und ethisches Fundament für jeden Rotarier, weltweit. Sie wurde 1932 von dem Rotarier Herbert J. Taylor formuliert, als er eine vor dem Zusammenbruch stehende Firma übernahm. Er suchte nach einem Weg, den Mitarbeitern kurz und einprägsam seine Grundsätze mitzuteilen. 1954/1955 war Herbert J. Taylor Präsident von Rotary International.
1943 wurde die Vier-Fragen-Probe von den Rotariern weltweit übernommen und seitdem in über hundert Sprachen übersetzt.
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Herbert J. Taylor formulierte 1932 die vier Fragen
